«Hexenkinder» von Edwin Beeler - Filmmatinée und Gespräch
Der Film «Hexenkinder» und ein Gespräch mit einer Betroffenen zeigen die Folgen struktureller Gewalt und die Bedeutung von Aufarbeitung, Erinnerung und Offenheit.
Edwin Beelers zutiefst berührender Film «Hexenkinder» (2020) zeigt das Schicksal von heute erwachsenen Heimkindern in der Schweiz. Er führt die Spuren struktureller Gewalt vor Augen, die im Namen der Religion und unter dem Deckmantel christlicher Moral ausgeübt wurde. Sie verbindet die Zeit des Hexenwahns mit den «fremdplatzierten» und «zwangsversorgten» Heimkindern.
Um das Weiterleben mit den seelischen und körperlichen Verletzungen geht es im Gespräch zwischen der Betroffenen MarieLies Birchler und der Biografin Lisbeth Herger. Gemeinsam haben die beiden das Buch «Wenn es unmöglich erscheint ein Leben zu leben» geschrieben. Sie erzählen, was die Aufarbeitung für sie bewirkt hat, und warum es wichtig ist, Gesicht zu zeigen und das Schweigen zu brechen.
Um das Weiterleben mit den seelischen und körperlichen Verletzungen geht es im Gespräch zwischen der Betroffenen MarieLies Birchler und der Biografin Lisbeth Herger. Gemeinsam haben die beiden das Buch «Wenn es unmöglich erscheint ein Leben zu leben» geschrieben. Sie erzählen, was die Aufarbeitung für sie bewirkt hat, und warum es wichtig ist, Gesicht zu zeigen und das Schweigen zu brechen.
Weitere Infos
| Dauer | 2 Stunden 30 Minuten |
Preis-Informationen
Eintritt frei - Kollekte
- Durchführungszeit/en
- Keine Durchführung
Öffnungszeiten
Türöffnung um 10.30 Uhr
Eventdatum
Datum
13. September 2026